Unsere Feuchtwiese im Winter / Frühling

In milden Wintern können wir oft bereits im Dezember oder Januar eine sehr interessante Beobachtung machen: Die gesamte, sonst noch sehr triste Feuchtwiese wird von einem Teppich aus kleinen, rotbraunen Pilzen geschmückt. (Trompeten-Schnitzling Turbaria furfuracea)

Die Ursache: Zur (gewünschten!) Förderung der Entwicklung von Orchideen-Mykorrhiza-Pilzen bedecken wir jährlich im Winter die gesamte Fläche mit frischem, gehächseltem Heckenschnitt (am liebsten aus frischen Birkenzweigen) und / oder Hobelspänen (Bild links). Das scheint auch anderen Hutpilzen gut zu gefallen, denn im Sommer nach der Mahd erfreut uns ein ähnliches Bild - jetzt sind es aber Tintlinge!

Wenn dann im April die Obstbäume in voller Blüte stehen und alles voll ergrünt ist, beginnt nach und nach die schönste Blütezeit der Feuchtwiese!

Zunächst setzen Wiesenschaumkraut Cardamine pratensis und Sumpfdotterblumen Caltha palustris weithin leuchtende Farbtupfer.

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