Steinflur

Auf die Bezeichnung Steinflur für unsere kleinen Schotterflächen sind wir durch das wunderschöne, 3-bändige Buch "Wohnbiotop Garten" von Karl Albert Frickhinger (Tetra - Verlag, 1992) gestoßen. Ihm war das Wort "Alpinum" als Bezeichnung für die Gartenheimat von Gebirgspflanzen zu unspezifisch und einengend. Das Wort "Steingarten" gefiel ihm nicht, weil es nicht die speziellen ökologischen Verhältnisse eines Garten-Biotops widerspiegelt.

Frickhinger:  "Mit dem Wort Steinflur werden alle Pflanzengesellschaften erfaßt, die man mit dem Begriff 'Stein' in Verbindung bringt, beginnend mit der Geröllflur bis hin zu den in Felsspalten lebenden Gewächsen."

Das klingt für uns überzeugend - und so heißen unsere Schotterflächen "Steinflur".

Die Anlage war ganz einfach: Eine Hängerladung Recyclingschotter, wie er im Straßenbau verwendet wird - mit etwas Humus angereichert - einfach auf den gelockerten Gartenboden so aufgebracht, dass eine zum Süden/Westen geneigte Fläche entstand. Zum "Aufhübschen" wurde kein Kalkgestein verwendet, sondern regionaltypische Feldsteine und Kiesel.

In dieser trockenen, sich bei Sonne stark erwärmenden Schotterfläche fühlen sich Wildtulpen, Adonisröschen Adonis vernalis und andere trockenheitsliebende Wildpflanzen wohl. Hoffentlich trifft das auch auf die 2012 erworbenen Kuhschellen-Raritäten  (Pulsatilla montana, P. albana, P. ucrainica, P. chinensis, P. radicans, P. grandis u.a.) zu!

                     

Zwergtulpe T. humilis ( Syn. T. pulchella )

      

 

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